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2. Februar 2012

Soweit sind wir schon wieder!!!

Die Finanz-Eliten steuern wieder die Staatsanwälte

(Quelle: dpa)

Immunität der Linksfraktionschefs vom Landtag aufgehoben

Die hessischen Linksfraktionschefs Willi van Ooyen und Janine Wissler können von der Staatsanwaltschaft Dresden wegen einer Anti-Nazi-Demonstration 2010 in Dresden angeklagt werden. Der hessische Landtag hob in Wiesbaden am Mittwochabend mit den Stimmen von CDU und FDP die Immunität der beiden Abgeordneten auf. Wissler sprach danach von einem "fatalen Zeichen". Gerade in einer Zeit, in der die Republik von Neonazi-Terror erschüttert werde, würden Menschen gerichtlich verfolgt, die sich Neonazis friedlich in den Weg stellten. Hier ein Link zum Artikel auf der T-Online-Seitemehr   oder auch hier



20. Dezember 2011

„Stärkungspakt“, zweite Runde

Pressemitteilung

Der Kreistag hat am Montag, 12.12.2011, den Antrag der LINKEN, gegen die Folgen des „Stärkungpakts“ einen Protesttag zu veranstalten, abgelehnt. An diesem Tag hätte zum Beispiel durch Schließen einzelner Ämter, etwa des Bürgerbüros, der Schwimmbäder und der Bibliothek darauf aufmerksam gemacht werden können, was uns in einer überschuldeten Stadt wie Dorsten schon nächstes Jahr droht. Wenn wir dann laut „Stärkungspakt“ 3,5 Mio einsparen müssen, ist das nämlich unsere Zukunft.
Da auch die meisten Bürger Dorstens zu der „kölschen“ Devise neigen „Et küt, wie et küt“, hätte so ein Tag sie vielleicht etwas aufrütteln können. Das ist von der Mehrheit des Kreistags nicht gewünscht. Man beruhigt uns lieber und vertröstet uns auf Verhandlungen. Unser Bürgermeister Lambert Lütkenhorst hörte sich da kürzlich noch anders an: Das Land versucht zu reparieren, was in 20 Jahren versaubeutelt wurde. Aber das in fünf Jahren durchzuziehen, überfordert uns maßlos.
(Sonntagszeitung vom 10.12.2011)

Anhang: Beachten Sie auch diesen Presseartikel

7. Dezember 2011

Stellungnahme zum sog. "Stärkungspakt"

Im Lokalteil der WAZ vom Do, 1.12.2011, wird aufgezeigt, dass die 3 Mio, die Dorsten jährlich vom Land zur Stärkung bekommen soll, vollständig für die Erhöhung der Umlage an den Kreis draufgehen. Durch die Annahme dieses Geldes geht die Stadt die Verpflichtung ein, jährlich rund 3,5 Mio von den insgesamt 30 Mio Schulden schrittweise abzubauen. Durch die Sparpolitik der letzten Jahre wurden aber schon alle Einsparmöglichkeiten ausgereizt bis an die Schmerzgrenze. Die Auflage kann demnach nur durch „Kahlschlag“ erfüllt werden.
Im Lokalteil der WAZ vom 3.12.2011 schreibt der Chefredakteur in seinem Kommentar im letzten Satz:
Mehr Druck auf den Bund ist zudem nötig, damit Lasten zurückgeholt werden, die zum wesentlichen Teil die Misere vieler Städte erst ausgelöst haben.
Dazu muss man wissen, dass aufgrund der Hartz IV-Gesetze die Stadt die Kosten von Wohnung und Heizung für ALG II-Empfänger, sowie die Grundsicherung für Personen mit Erwerbsminderung bzw. für Mittellose im Alter tragen muss. Dass deren Zahl in den Ruhrgebietsstädten in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat, ist kein Geheimnis. Der Bund, durch den das Hartz IV-Gesetz 2005 in Kraft gesetzt wurde, wäre verpflichtet, für die zusätzlichen Kosten, die den Städten dadurch entstehen, selber aufzukommen. („Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen.“) Darauf warten die Städte seit nunmehr sechs Jahren.
Das ist aber nur eine Ursache für die fremdverschuldete Misere. Der andere wesentliche Grund für die Überschuldung vieler Städte verbirgt sich hinter dem Zauberwort strukturelle Unterfinanzierung. Die Finanzen der Kommunen hängen wesentlich von den Grundsteuern, den Gewerbesteuern und einem prozentualen Anteil an den Einkommensteuern ab. Grob kann man sagen: Steuersenkungen führen zu Ebbe in der Stadtkasse. Das ist seit der Jahrtausendwende fortgesetzt passiert, mit einer kurzen Unterbrechung während dreier Jahre (große Koalition). Eigentlich hätte der Anteil der Kommunen an der Einkommensteuer  entsprechend erhöht werden müssen, um die Verluste auszugleichen. Das ist aber nicht bzw. nicht im ausreichenden Maße geschehen.
Die einzig richtige Maßnahme – die diese Bundesregierung natürlich nicht ergreifen wird – wäre, endlich eine Reichensteuer einzuführen. Dadurch müssten die Nutznießer der Finanz-Spieltische (plus des darauf folgenden Geldsegens der „Rettungsschirme“ aus Steuergeld) eine geringfügige Summe davon wieder an die Allgemeinheit zurückzahlen. Das brächte den groben Effekt: Mehr Steuern, mehr Geld in der Stadtkasse. Arbeiten wir darauf hin!
Wenn das überhaupt nicht gelingt, droht „Atlantis II“. Das Untergangs-Szenario kennen wir Dorstener ja schon. Diesmal gälte es aber für die ganze Stadt!

8. November 2011

Alle klauen bei den LINKEN

Ein Kommentar von Jürgen Bendrin, Ressort Arbeit und Soziales

Jürgen Bendrin

Sieht man sich die Homepage der anderen Parteien Dorstens an, so kommen einem, betrachtet man die Seite der örtlichen SPD, als Linker wehmütige Gedanken. Tag für Tag kommen da, nein keine neuen Ideen der plötzlich wieder so sozial werdenden SPD, sondern es sind zum großen Teil abgekupferte Themen der Linken, die man doch in noch gar nicht so großer Vergangenheit als populistisch und nicht finanzierbar abgetan hat. Aber jetzt wird es so gemacht, wie man es braucht.

Da kramt man schnell wieder den Mindestlohn hervor, den man in der großen Koalition schon einmal von Seiten der SPD auf Bundesebene gefordert hat und bei dem die Linke sie in ihrem Antrag dort unterstützen wollte. Aus Gehorsam der CDU gegenüber kniff die SPD seinerzeit und stimmte gegen ihren eigenen Antrag, als es zur Abstimmung kam. Auch ein Dorstener Abgeordneter (Dieter Grasedieck, SPD) stimmte hier mit „Nein“. Schreiben kann man viel, aber gerade von Seiten der SPD wäre es für uns Linke mal gut zu sehen, dass schon unser Dasein als Linke dazu führt, dass die SPD wieder sozialer wird und ihren Sprüchen auch mal Taten folgen lässt.. Selbst unsere Bundeskanzlerin soll ja mittlerweile für den Mindestlohn sein(?).

 

3. November 2011

Euro-Rettungsschirm und Haushaltsmisere

von Karl Türck, Pressesprecher DIE LINKE.Dorsten

„Stellen wir uns mal janz dumm!“ Vor Ort haben wir das Beispiel der Bäder. Zu Beginn des neuen Jahrtausends gab es in Dorsten 4 Bäder: das Hallenbad in Maria-Lindenhof, das Freibad in Holsterhausen, das Freizeitbad in Wulfen und die Kleinschwimmhalle in Lembeck – das Schwimmbecken in der Haldenwangschule mal nicht gerechnet. Die Bäder waren in städtischer Hand.
Sie waren renovierungsbedürftig, weil man z.B.das Freibad von 1961  vernachlässigt hatte („freiwillige Leistungen“). Im 2. Jahrzehnt nach der Wende plapperte alle Welt die dämliche Parole nach: Privat vor Staat! Private Bäder müssen her. Die sind besser und billiger. Jeder Dorstener weiß, welcher Mist dabei herausgekommen ist. Atlantis immer kurz vor dem Untergang und Freibad adé!
 
Aber dafür steht dieses Beispiel hier gar nicht. Wie wir wissen, ist der Investor, der für Atlantis und Freibad verantwortlich war, nach nur 3 Jahren in Insolvenz gegangen und hat darüber hinaus Murks am Bau hinterlassen. Vertragsgemäß musste die Stadt die Haftung übernehmen. Das kostet jede Bürgerin und jeden Bürger anteilig im Jahr rund 2 Millionen Euro Schuldendienst auf bisher kaum absehbare Zeit. Dabei sind die Reparatur-,  Prozess-  und weiteren Kosten noch schamhaft verschwiegen. Durch dieses Geld werden die jährlichen Schulden der Stadt spürbar erhöht. Man kann sich dafür z.B. eine komplette Musikschule und eine Stadtteilbibliothek leisten. Das Prinzip bei der Sache ist, dass man ein Geschäft aus der Hand gab an Private, aber trotzdem finanziell die Garantie übernommen hat. In einer solchen „Partnerschaft“ mit privaten Investoren zieht der Staat den kürzeren, wie auch immer es läuft. Der Dorstener Bäder-Manager,  Reinhard Plettenberg: "Wenn der private Betreiber Gewinne erzielen sollte, fehlt es an Transparenz. Wenn er es nicht hinbekommt wie in Dorsten, bleibt die Stadt auf enormen Kosten sitzen." (Im ZDF-Interview vom 26.4.2011)

Etwas Entsprechendes spielt sich jetzt auf nationaler bzw. europäischer Ebene ab. Weil einzelne Staaten mehr oder weniger bankrott sind, können die Gläubigerbanken die Schulden nicht mehr eintreiben, sie bangen um ihre Milliarden. Da springen diejenigen Staaten, die noch Kredite bekommen (nach Einstufung durch Rating-Agenturen), mit Bürgschaften in wahnwitzigen Höhen ein, wie Deutschland nun zum Beispiel mit 211 Milliarden Euro. Dieses Geld fehlt uns dann natürlich im eigenen Haushalt, d.h. bei der Daseinsfürsorge für die Bürger.
 
Merke: Alles Geld, das auf staatlichen Konten fehlt, kommt irgendwelchen privaten Riesenvermögen zugute. Es ist also eine infame Lüge, wenn sich irgendein Politiker entblödet, zu behaupten: „Es ist kein Geld da, wir alle müssen eisern sparen!“ Für die Banken ist sehr wohl genug Geld da!
Darüber hinaus ist es so, dass das Geld durch eine korrupte Politik (zum Beispiel Steuersenkungen für Großverdiener) den Superreichen pausenlos in den Rachen geschmissen wird, während die öffentlichen Bedürfnisse der Allgemeinheit vernachlässigt werden: SPAREN, SPAREN!

Die Frankfurter Rundschau beantwortet die wichtigsten Fragen zur Euro-Krise

25. September 2011

Weltkindertag in Dorsten

DIE LINKE war dabei

Bärbel Beuermann (vorne) und Margret Boskovski (hinten) beim Weltkindertag in Dorsten.

Zum 21. Mal wurde am 25. September der Weltkindertag in der Dorstener Innenstadt mit zahlreichen Beteiligungsmöglichkeiten für die Kleinsten gefeiert. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten den herrlichen Spätsommertag für die Attraktionen und Spielmöglichkeiten, die verschiedene Initiativen und Verbände bereitgestellt hatten. Auch die Dorstener LINKE war dabei. Ausnahmsweise mal ungewohnt unpolitisch, trotz des eigentlich ernsten Anliegens.

Statt komplizierte Reden zu halten oder sich mit dem politischen Gegner zu streiten, sah man am Stand der LINKEN die Dorstener Genossinnen und Genossen sowie die Landtagsabgeordneten Ralf Michalowsky und Bärbel Beuermann mit Buntstiften und Bastelutensilien hantieren. Der Stadtverband bot nämlich an seinem Stand Mandala-Malen und das Basteln sog. „Wutbälle“ an. Wer nicht still sitzen wollte, konnte sich auch beim Torwandschießen austoben.

Margret Boskovski, die Vorsitzende der Dorstener LINKEN, zog eine durchweg positive Bilanz des Tages: „Viele Kinder haben unser Angebot benutzt und auch die Landtagsabgeordneten und wir hatten richtig Spaß. Das tolle Wetter tat sein Übriges.“ Margret Boskovski erinnerte aber auch an die Notwendigkeit des Weltkindertages: „Während in Deutschland Kinder inzwischen glücklicherweise einen höchstmöglichen gesetzlichen Schutz genießen, ist in anderen Ländern der Welt die Ausbeutung und Misshandlung von Kindern an der Tagesordnung. Auch mit diesem Gedanken im Hinterkopf wollen wir im nächsten Jahr wieder teilnehmen.“

7. September 2011

Achten Dorstens Parteien den Wählerwillen?

Pressemitteilung zur Situation im Rat der Stadt Dorsten

Bei der Wahl des Rates im Jahr 2009 hat DIE LINKE 5,8 % und damit drei Sitze errungen. Durch völlige Fehleinschätzung in der Person der ersten drei Listenplätze sind uns die Sitze im Rat verloren gegangen. Wir entschuldigen uns bei unseren Wählerinnen und Wählern, dass wir uns von diesen dreien haben täuschen lassen.
Besonders entsetzt sind wir über Frau Reska, die, wenn sie die Äußerungen gegenüber der WAZ tatsächlich gemacht hat, eine Lügnerin ist. Sie hatte behauptet, nie eine Mandatsträgervereinbarung unterschrieben zu haben. Trotzdem hätten die beiden Frauen Beiträge in entsprechender Höhe gezahlt. Beide Behauptungen sind nachweisbar falsch. Die Kopien der Vereinbarungen sind hier einzusehen. Ihre völlige Unglaubwürdigkeit wird aber vor allem dadurch belegt, dass beide Ratsfrauen im Fall Göke sein Festhalten am Mandat auf das allerschärfste verurteilt haben. Heute begehen sie den gleichen Betrug an unseren Wählerinnen und Wählern.
Da die Zusammenarbeit in den Gremien bisher, trotz aller politischen Unterschiede, von Respekt und Achtung gekennzeichnet war, können wir uns nicht vorstellen, dass sich die Dorstener Parteien zu Steigbügelhaltern dieser undemokratischen Machenschaften degradieren lassen.

31. August 2011

Dorstener LINKE sammeln Handys für die Umwelt

Infostand am kommenden Samstag ab 10 Uhr am Markt

In ausrangierten Handys steckt mehr als man denkt. Selbst Silber und Gold enthalten viele Mobiltelefone und sind damit regelrechte Rohstofflieferanten. Bis zu 25% Edelmetall enthält ein einziges Handy. Die rasante technische Entwicklung dieser Geräte führt dazu, dass sie zwar noch voll funktionsfähig aber auch schnell veraltet sind damit meist unverkäuflich. So landen die Geräte oft zunächst in der Schublade und bei der nächsten Aufräumaktion schlussendlich im Müll.

Dabei kann man auch hier aus dem vermeidlichen Schrott noch ordentlich etwas rausholen. Die Deutsche Umwelthilfe rechnet vor: Aus 14 Tonnen Alt-Elektrogeräten kann man etwa eine Tonne wertvolle und seltene Rohstoffe gewinnen und ruft mit ihrer Aktion "Handys für die Umwelt" daher dazu auf, diese an fachgerechte Entsorger zu schicken, anstatt die Geräte in den Hausmüll zu geben. Dadurch werden nicht nur die erwähnten Rohstoffe zurückgewonnen sondern auch gleichzeitig die unbrauchbaren Teile fachgerecht entsorgt.

Eine Aktion, an welcher der Dorstener Stadtverband der LINKEN gerne teilnimmt. Die Vorsitzende Margret Boskovski bastelte dazu eine Box für die Altgeräte und hält darüber hinaus Infomaterial bereit. "Wir unterstützen die Aktion der Deutschen Umwelthilfe sehr gerne und freuen uns auf jeden, der teilnimmt" kommentierte Boskovski die Aktion.

Die nächste Möglichkeit haben die Dorstener am kommenden Samstag, den 3.9. beim Infostand der LINKEN am Markt ab 10 Uhr.

Wer es Samstag Morgens nicht schafft, kann sein altes Handy auch im Bürgerbüro der hiesigen LINKEN abgeben. Dieses befindet sich An der Landwehr 74 in Dorsten-Hervest und ist immer Dienstags von 10 bis 14 Uhr und sowie Mittwochs und Donnerstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Und egal ob im Büro oder am Infostand: Natürlich freut sich DIE LINKE auch über alle Besucher, die kein altes Handy entsorgen sondern einfach so mal reinschauen wollen.

23. August 2011

Richtigstellung zum Parteiaustritt von Reinhild Reska und Irene Dreischhoff

Die finanzielle Seite

Auf derwesten.de lies unsere ehemalige Ratsfrau Reinhild Reska am 19.08. verlauten, sie hätte sich nie schriftlich dazu verpflichtet, Abgaben aus ihren Aufwandsentschädigungen an unsere Partei zu zahlen.

Diese Aussage stimmt nicht!

Alle Kandidatinnen und Kandidaten, die für die LINKE bei Wahlen antreten, verpflichten sich gemäß §4 der Bundesfinanzordnung unserer Partei, Abgaben im Falle einer Mandatserringung zu leisten. Auf die individuelle Höhe einigt sich der jeweilige Vorstand mit den Kandidaten vorher.

Mit Reinhild Reska und Irene Dreischhoff wurde eine Abgabenhöhe von mindestens 100,- vereinbart. Beide haben sich schriftlich vor der Kommunalwahl 2009 für die Dauer der gesamten Legislaturperiode damit einverstanden erklärt.

Eine Kopie der unterschriebenen Vereinbarungen kann hier heruntergeladen werden.

16. August 2011

Formlose Gegendarstellung zum Bericht „Mauern vor der Geschäftsstelle der Linken“

DIE LINKE. Dorsten
verantw. Karl Türck
Glück-Auf-Str. 18
46284 Dorsten
Tel. 02362-794916

Dorsten, den 15. 8. 2011

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir möchten hiermit darum bitten, dass auch unsere Sicht von der Mauerbauaktion veröffentlicht wird. Die frühmorgendliche Bauaktion der JU haben wir allerdings verpasst. Man kann ja nicht auf allen Hochzeiten tanzen! Dazu nur so viel: Besser eine Mauer vorm Büro, als ein Brett vorm Kopf!*

Mit freundlichen Grüßen Karl Türck (Pressesprecher)

*So weit ich mich erinnere, hat die JU vor rund zwei Jahren schon einmal eine Mauer in RE gebaut. Kleiner Tip für das Sommerloch: Abstimmung im Internet - Welche Mauer ist die schönste?

Formlose Gegendarstellung zum Bericht „Mauern vor der Geschäftsstelle der Linken“

Das war aber eine Überraschung am Samstag für die Jungliberalen! Sie waren aus der gesamten Region extra vor das Parteibüro der Linken in Dorsten gekommen. Dort wollten sie eine Mauer errichten, auf der stand „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“

Man hatte sie gewarnt: „Das sind alles Ewiggestrige. Wenn die Mauer steht, und ihr wollt auf die andere Seite gehen, fangen die an zu schießen!“ Zögernd und blass machten sie sich an die Arbeit. Da wurden sie von einem der „Ewiggestrigen“ zu einer Tasse Kaffee eingeladen. Nach endlos langen Schrecksekunden traute sich schließlich ein junger Liberale, die Einladung anzunehmen.

So wurde es dann eigentlich noch eine ganz nette Party. Man plauderte über Politik und Wetter, und alles in allem verstand man sich prächtig. In der Presse hieß es dazu allerdings nur: „Vor Ort waren dann sogar mit einigen Vertretern der Linken sachliche, wenn auch kontroverse Diskussionen möglich.“ Donnerwetter! Nicht erwähnt wurde, dass nach „Abriss der Mauer“ die offenbar wohlerzogenen jungen Menschen sich per Handschlag von ihren „ewiggestrigen“ Gesprächspartnern und Kaffespendern verabschiedeten. Das sollte gebührend gewürdigt werden! 

13. August 2011

FDP-Jugend startet Aktion gegen DIE LINKE-Dorsten

Unsere Stellungnahme zum Mauerbau vor 50 Jahren

Der Mauerbau vor 50 Jahren war die Entscheidung einer politischen Führung mit genauso wenig Zustimmung in der Bevölkerung wie aktuell Merkel, Schäuble, Westerwelle und Co. in der Verschleuderung von Volkseigentum an die schon superreichen Banken, Finanzmaffia und Multinationalen Konzerne. Der Vergleich hinkt natürlich in der Richtung, dass die Handlungsansätze entgegengesetzt sind. Das man Sozialismus nicht hinter Mauern entwickeln kann, darüber gibt es keinen Dikussionsbedarf mehr in der Partei.

Wenn die FDP sich nun entschliesst gegen die Linke zu polemisieren mit Aktionen wie eine Mauer vor unserem Parteibüro zu errichten, dann ist das nur Unaufrichtig und boshaft. Wir Dorstener Linke sind sehr viele ehemalige SPD-ler und über die WASG (Wahl-Alternative-Soziale-Gerechtigkeit) wie die meisten in Westdeutschland mit der PDS zu einer gemeinsamen Partei DIE LINKE geworden.

Zum Thema Mauerbau hier eine Stellungnahme unserer Historischen Kommission: PDF-Datei

11. August 2011

Wir fordern unsere Mandate zurück

Dieser Text ging per Einschreiben an unsere ehemaligen zwei Ratsfrauen.

Wir, die Partei DIE LINKE. Dorsten, fordern dich förmlich auf, das Ratsmandat, das wir bei der
Kommunalwahl errungen haben, an uns zurückzugeben.
Begründung: du hast das Mandat als Vertreterin der Partei bekommen. Nach deinem Parteiaustritt
entfällt diese Voraussetzung. Du vertrittst nicht mehr DIE LINKE. Dorsten, also erlischt auch der
Anspruch auf das Mandat. Wir wissen alle, dass du dich um diese politische Konsequenz juristisch
herum mogeln und trotzdem weiter einen Anspruch auf unser Mandat erheben kannst. Für eine
Demokratin und einen Menschen mit einem Sinn für Gerechtigkeit, unabhängig von formalen
Regelungen, wäre das allerdings ein Armutszeugnis.
Außerdem möchten wir dich noch einmal an das Schreiben vom 23.10.2009 an W. Göke erinnern.
Darin legst du das zutiefst undemokratische Vorgehen von W. Göke sehr deutlich klar. Auf Grund
deines dort dokumentierten Selbstverständnisses gehen wir davon aus, dass du unser Ratsmandat
an die Partei zurück gibst. Wer sollte dich sonst noch ernst nehmen können, wenn du innerhalb von
genau einem Jahr und neun Monaten in derart grundsätzlichen Positionen deine Einstellung änderst?
Du würdest damit selber deinen guten Ruf ruinieren – und nicht wir!

Der Vorstand des Stadtverband Die Linke-Dorsten

24. Juli 2011

Stellungnahme der Partei zur aktuellen Lage im Stadtrat

Durch die Presse bekamen wir als Partei Kenntnis über die Parteiaustritte unserer beiden Vertreterinnen im Rat der Stadt.

Das war ein überraschender Alleingang ohne Wissen der Mehrheit der Fraktion. (Die Fraktion der LINKEN besteht laut Statut aus den Ratsmitgliedern und den sachkundigen Bürgern.)
In der letzten Fraktionssitzung überraschten beide Ratsfrauen ohne vorherige Ankündigung mit einem neuen Fraktionsstatut, welches ihnen völlige Handlungsfreiheit ohne Einbeziehung der sachkundigen Bürger der Partei ermöglichen sollte. Dieses zutiefst undemokratische Ansinnen wurde abgelehnt und auf ein Ultimatum nicht eingegangen. Nun stehen wir vor der Situation, dass unsere Ratsmitglieder die Partei verlassen. Von den Mitgliedern wird das mit großer Empörung wahrgenommen.Die Begründungen können wir nicht ernst nehmen, denn hier wird sich abgedroschener Argumente bedient, die nur einer moralischen Rechtfertigung dienen sollen. Ob hier vielleicht private finanzielle Gründe eine Rolle spielten, weil seit einigen Monaten vereinbarte Zahlungen an die Partei ohne Begründung nicht geleistet wurden, konnten wir nicht eindeutig klären.

Der Stadtverband fordert diese beiden über unsere Liste gewählten Ratsmitglieder auf, gemäß ihres eigenen Demokratieverständnisses, welches sie in der Auseinandersetzung mit einem anderen abtrünnigen Ratsmitglied kurz nach der Kommunalwahl klar und deutlich vertraten, ihre Mandate an die Partei zurück zu geben.

Unsere Vertreter in den Ausschüssen, die durch Abstimmung des Rates bestätigt und für ihre Aufgabe förmlich verpflichtet wurden, werden weiterhin ohne Ausnahmen ihre Arbeit dort wahrnehmen, wenn diese neue Lage es zulässt. Insofern kann noch nicht von einer Auflösung der Fraktion die Rede sein. Mit ihrem Austritt aus der Partei haben die beiden Ratsfrauen die Fraktion verlassen und die Bildung einer neuen, parteiunabhängigen  Fraktion angekündigt.

Mag es im Moment für die Partei auch ein Schock sein: Man sollte die Angelegenheit auch nicht überbewerten. Zwei Ratsfrauen sind nicht der Nabel der Welt. Die Arbeit der LINKEN wird auch in den Ausschüssen des Rates der Stadt weitergehen. Reinhild Reska und Irene Dreischhoff haben sich, genau wie vorher Walter Göke, selbst ins Abseits gestellt!

21. Juli 2011

Verfassungsgericht hebelt Verfassung aus?

Gemeindefinanzierung - zum Urteil des Landesverfassungsgerichts

Das Landesverfassungsgericht in Münster hat die Aufgabe, im Falle einer Klage zu prüfen, ob bestimmte Verfassungsorgane die Bestimmungen der Verfassung einhalten, bzw. eingehalten haben. In diesem Fall hatten die Gemeinden im Kreis RE, einschließlich Dorstens, gegen die Gemeindefinanzierung durch das Land geklagt, speziell gegen das entsprechende Gesetz für 2008. Grund der Klage war, dass immer höhere Ausgaben der Kommunen aufgrund zusätzlicher Aufgaben (nur ein Beispiel: Wohngeld für Hartz IV-Empfänger) nicht durch höhere Zahlungen vom Land ausgeglichen werden. Dieser Ausgleich ist aber durch die Landesverfassung verbindlich vorgeschrieben. In Artikel 78, Absatz 3, heißt es (leicht gekürzt):
Das Land kann die Gemeinden ... durch Gesetz ... zur Übernahme und Durchführung bestimmter öffentlicher Aufgaben verpflichten, wenn dabei gleichzeitig Bestimmungen über die Deckung der Kosten getroffen werden. Führt die Übertragung ... zu einer wesentlichen Belastung ..., ist dafür durch Gesetz ... ein entsprechender finanzieller Ausgleich für die entstehenden notwendigen, durchschnittlichen Aufwendungen zu schaffen.
Das Landesverfassungsgericht hat nun die Klage abgewiesen, u.a. mit der sinngemäßen Begründung, dass bei Überschuldung auf beiden Ebenen das Land Vorrang vor den Kommunen habe, also nicht zu höheren Zahlungen verpflichtet sei. Das steht augenscheinlich im Widerspruch zum oben zitierten Absatz der Landesverfassung. Bei allem Respekt vor dem Landesverfassungsgericht: ein politisches Urteil?

Karl Türck, Pressesprecher

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18. Juli 2011

Schulkompromiss in Düsseldorf

Vereinbart wurde eine Neuauflage der Coop-Schule von 1978 (!) Damals von der sozialliberalen Mehrheit im Landtag (Ministerpräsident Heinz Kühn) per Gesetz eingeführt, von CDU, Philologenverband und konservativen Elternverbänden durch ein Volksbegehren gekippt. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sprach sich seinerzeit auch gegen die Coop-Schule aus, weil sie als Kompromiss der Landesregierung zur Rettung des Gymnasiums zu sehen sei. Die Ironie war, dass die Konservativen gegen die Coop-Schule Sturm liefen, weil sie sie gerade als Schritt zur Abschaffung des Gymnasiums sahen. Dabei verzichtete eine wieder einmal unentschiedene SPD auf das ursprüngliche Ziel der Bildungsreform der siebziger Jahre (Willy Brandt: „Mehr Demokratie wagen!“), schrittweise das komplette dreigliedrige Schulsystem in ein Gesamtschulsystem umzuwandeln....mehr

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22. Juli 2011

Kein Abi für den Pöbel

SPD/Grüne machen CDU-Schulreform

Dafür wird Nordrhein-Westfalen also Rot-Grün regiert: damit eine grüne Bildungsministerin eine CDU-Schulreform durchzieht und diese auch noch in der Landesverfassung verankert wird.
Der “Schulkonsens” von SPD, Grünen und CDU zementiert die ungerechte, demütigende und einer Demokratie unwürdige Zweiklassenbeschulung im größten Bundesland für lange, lange Zeit. SPD und Grüne haben, sobald an der Regierung, sichtlich nichts mehr gegen die Privilegierung von Gymnasiasten einzuwenden.
Ob die Zweitschule neben dem sakrosankten Gymnasium nun Sekundar-, Ober-, Volks- oder Restschule heißt, ist dabei egal, solange diese Institution ihren Zweck erfüllt: Migranten- und Arbeiterkinder den Weg zum Abitur zu verstellen, damit sie den Beamten- und Akademikerkindern die Studienplätze nicht streitig machen.
Quelle: taz

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13. Juli 2011

Junge Dorstenerin vertritt Ralf Michalowsky im Landtag

Lena Köning

Zum vierten Mal findet in dieser Woche der jährliche Jugend-Landtag im Düsseldorfer Landesparlament statt. Dort werden 181 Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren von Donnerstag bis Samstag jeweils einen Abgeordneten oder eine Abgeordnete vertreten. Das Programm umfasst von Plenar- über Fraktionssitzungen bis hin zu Expertenanhörungen alles das, was die „echten" Parlamentarier auch in ihrem Berufsalltag erleben. Im Mittelpunkt stehen zwei Anträge mit den Themen „Alkoholkonsum einschränken" und „Schule zukunftsfähig machen".

Darüber hinaus können die Jugendlichen Themen, die ihnen auf den Nägeln brennen, in einer „aktuellen Viertelstunde" behandeln. weiterlesen

6. Juli 2011

Finanznot der Kommunnen führt zu Kahlschlag bei Jugendhilfen

Hier ein besonders drastisches Beispiel aus Neukölln (Berlin)

Auch Deutschland spart, dies wird angesichts der drastischen Sparhaushalte in Griechenland, Portugal, Spanien oder auch Lettland zur Freude unserer Politiker häufig übersehen.
Weil die Heimkosten für vernachlässigte Kinder steigen, will Neukölln bei anderen Projekten sparen. In Neukölln sind vor allem die Heimkosten für vernachlässigte Kinder gestiegen, dafür soll jetzt bei anderen Projekten gespart werden. Initiativen gegen Gewalt und Missbrauch wurde gekündigt, sämtliche Schulstationen stehen ab Herbst vor dem Aus. In den Schulstationen helfen Erzieher und Sozialpädagogen Kindern, die Schwierigkeiten im Schulalltag haben, so dass diese wieder erfolgreich am schulischen Lernen teilnehmen können. Es ist schon seltsam bzw. die Regel, die Politik fordert in Sonntagsreden mehr Prävention, streicht aber im konkreten Fall erfolgreiche Projekte. In Berlin wird schon seit Jahren bei der Jugendhilfe gespart. Dass die Streichung von Präventionsmaßnahmen letztlich den Staat sehr viel mehr kosten wird, liegt auf der Hand. Aber nicht nur Bankmanager orientieren sich am kurzfristigen Erfolg, was natürlich nicht nur Politik im Bezirk Neukölln auszeichnet, sondern auch die Politik der Landesregierung, die in ihrer Mittelzuweisung die besondere soziale und ökonomische Situation Neuköllns wenig berücksichtigt. Allerdings dürfte die Umsetzung kurzfristiger Sparziele die Situation in vielen sozialen Brennpunkten der Bundesrepublik prägen. Im konkreten Fall werden zudem zukünftige Entwicklungen wie der Zuzug von Osteuropäern überhaupt nicht berücksichtigt. An der Fallada-Grundschule z.B. sollen in sechs Wochen 80 Romakinder ohne Deutschkenntnisse eingeschult werden. Auch die dortige Schulstation wird geschlossen...mehr

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17. Juni 2011

Warum ist Dorsten eine Nothaushaltskommune?

Trotz Vize-Exportweltmeister kein Geld für Bürger

China hat uns neuerdings knapp im Welthandel überholt und schwimmt im Geld. Deshalb konnte sich die USA auch 1,7 Billionen (1700 Milliarden) Dollar von China leihen. Nur im Superreichen Deutschland klamme Kassen der öffentlichen Haushalte! Einer der Hauptgründe dafür ist unser Steuersystem. Hier eine Buchvorstellung des bundesweit bekannten ehemaligen Frankfurter Steuerfahnders Frank Wehrheim, der darin als Insider berichte, wie die Politik Steuerhinterziehung sogar fördert.

Die Deutsche Steuergewerkschaft schätzt, dass in Deutschland jedes Jahr 30 Milliarden Euro Steuern (andere Quellen sprechen von 600 Milliarden) in betrügerischer Absicht hinterzogen werden. Einem Heer von 86.000 Steuerberatern stehen gerade einmal 2.600 Steuerfahnder entgegen. Jeder dieser Steuerfahnder erwirtschaftet im Schnitt jedes Jahr eine Million Euro für den Fiskus. Wer nun denkt, dass die Steuerfahndung, die gleichzeitig Verbrechen bekämpft und dem Staat Milliardeneinahmen verschafft, politische Protektion genießen würde, der irrt. Im Gegenteil – wie die Hessische Steuerfahnder-Affäre zeigt, wendet sich der Staat manchmal sogar mit allen nur denkbaren Mitteln gegen erfolgreiche Staatsdiener, die der Macht zu nahe kommen...mehr

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3. Juni 2011

Wenn die Springerpresse schon soetwas schreibt,.....

Bankenviertel Frankfurt am Main

Im Würgegriff der Mafia aus Finanzwelt und Politik

Die Finanzkrise war kein Unfall. Europas oberster Korruptionsbekämpfer spricht von einem Milieu, in dem Bereicherung Ziel des Handelns ist. Und die Politik macht mit.
Kaum einer kennt sich in der Organisierten Kriminalität so gut aus wie Wolfgang Hetzer. Und kaum ein anderer ist so tief in die Machenschaften von Finanzmanagern und Politikern vorgedrungen, die schließlich zur Finanzkrise und der europäischen Schuldenkrise führten. In seinem Buch „Finanzmafia“ spricht er von einer „Leitkultur der Korruption“…
Die Politik hat zugelassen, dass Finanzunternehmen nicht alle ihre Geschäfte in der Bilanz aufführen, sondern verheimlichen. Sie hat zugelassen, dass Banken ihre Risiken nicht mit ausreichend Eigenkapital unterfüttern mussten. Sie hat den Eigenhandel der Finanzinstitutionen mit Finanzprodukten nicht so eingeschränkt, wie es erforderlich gewesen wäre. Sie hat zugelassen, dass Kreditrisiken bis zu 100 Prozent weitergegeben wurden. Und oft genug überlässt sie die Gesetzesarbeit gleich den Finanzinstitutionen…
Norbert Blüm sagt, der Staat sei zum Schmierensteher von Zockern geworden. Jetzt muss der Schmierensteher für das Treiben der Zocker einstehen. Er ist der Bürge der Milliardenverluste. Er bekommt die Rechnungen präsentiert.
Quelle: WELT

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31. Mai 2011

Nachschau zur Anti-Atomdemo in Essen vom 28. Mai

Einfach mal abschalten!

Unter anderem auch unter diesem Motto waren in 21 Städten im ganzen Land am Samstag, den 28. Mai, einige Zehntausende Menschen auf der Straße gegen den atomaren Wahnsinn. Die Dorstener LINKE war in Essen dabei. Mit unserer schönen neuen Fahne konnten wir schon im Bahnhof ein deutliches Zeichen setzen. Auf dem Kennedyplatz sammelte sich bis 12 Uhr eine stattliche Anzahl von Menschen. Es gab Ansprachen und Musik. Der einflussreichste Redner war wohl der DGB-Vorsitzende von NRW, der einfallsreichste der von Attac. Er rechnete vor, wie man durch gezieltes Stromsparen ein AKW nach dem anderen abschalten kann – ersatzlos! Danach verwandelte sich die Demo in einen Zug einmal um die Innenstadt und schließlich im Bogen vor den RWE-Tower. Herrn Großmann wird es nicht gestört haben – dürfen wir doch annehmen, dass er in seiner sprichwörtlichen Großmannssucht den Tag auf den Seychellen verbrachte – oder etwa in Fukushima?

Nachträglich eine Meldung von der Demo gegen Sozialabbau vom 19.März in Essen:

Zum Angriff mit Verletzung auf unsere Bundesabgeordnete Sevim Dagdelen, hier ein Auszug aus dem Bericht der "Jungen Welt":

Ein besonders eklatanter Fall wird von der Jungen Welt beschrieben: “Eine Zivilbeamtin, die sich zuvor als Demonstratin ausgegeben hatte, schlug auf Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete der Linken, ein und verletzte diese leicht. Zuvor bezeichnete sie Dagdelen als »dumme Sau«. Die Politikerin erstattete Strafanzeige wegen Beleidigung und Körperverletzung im Amt und forderte die Einsatzleitung auf, ihr den Namen der Gewalttäterin mitzuteilen. Die Beamten verweigerten dies jedoch aus »polizeitaktischen Gründen«.” Zum ganzen Bericht hier mehr



16. März 2011

Dorstener Frauenkulturtage 2011

Diskussion Mit Bärbel Beuermann im Bürgerbüro DIE LINKE-Dorsten

Bärbel Beuermann MDL

Im Rahmen der 26. dorstener frauenkulturtage 2011 laden die linken Frauen ins Bürgerbüro (An der Landwehr 74, Hervest) am 22. März ab 19:00 Uhr ein. Über Frauenrechte und Frauenpolitik diskutiert Bärbel Beuerman, MDL und Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag, mit den Gästen. Mehr Details im Frauenflyer zum Internationalen Frauentag zum 8. März 2011.

7. Dezember 2010

Eröffnungsfeier unseres neuen Bürgerbüro am 4. Dezember

Endlich ist es soweit! - Die Linke eröffnete ihr Bürgerbüro am Samstag, den 4. Dezember. Vertreter aus den anderen Parteien (ausser von der CDU) waren ebenso der Einladung gefolgt wie Spitzen unserer Partei aus dem Kreis und der Landtagsfraktion. In den neu hergerichteten Räumen in Hervest, An der Landwehr 74, wurde das Bürger-Büro mit einer gelungenen Einweihungsfeier eröffnet.mehr

11. Juni 2010

Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW

Die LINKE trägt den Bildungsstreik in den Landtag - Neue Abgeordnete zeigten mit T-Shirts ihre Solidarität mit den Demos

Den Protest der Studierenden gegen die neoliberale Bildungspolitik und die Studiengebühren trägt die frisch gewählte Fraktion DIE LINKE in den Landtag. Die elf Abgeordneten zogen mit den gelben T-Shirts des Bildungsstreiks ins Parlament ein. Am Vormittag hatte die Fraktion geschlossen an der Demo in Düsseldorf teilgenommen.

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10. Juni 2010

Gerecht geht anders!

Schwarz-Gelbe Sparbeschlüsse:
Grausam für uns - deshalb Jubel bei den Superreichen!

Die Reaktionen auf die Sparbeschlüsse sind einhellig, eine Zustimmung gibt es nicht.
Selbst Bildzeitung, WAZ, RTL …lassen kein gutes Haar am Machwerk der schwarz-gelben
Bundesregierung. Nicht nur aus den sozialen und karitativen Verbänden, den Gewerkschaften
und der Presse kommt massive Kritik, auch in der CDU wächst sie scheinbar.

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11. Mai 2010

DIE LINKE zieht in den Düsseldorfer Landtag ein

DIE LINKE schaffte am Sonntag den Sprung in den Landtag. In Dorsten haben wir mit 6,5 % ein respektables Ergebnis erzielt. Für das Vertrauen unserer Wählerinnen und Wähler möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

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19. März 2010

Wir brauchen keine Planung für die Unternehmen, sondern eine Planung für alle Bürger!

Bürgerforum zum Thema "Mediamarkt"
Wenn Planung sich darauf beschränkt, Investoren den Weg zu ebnen für ihre Geschäfte, reicht das nicht aus. Die Bürger haben ein Interesse daran, ihre Stadt nicht von Bauruinen verschandelt zu sehen, sobald Investoren ihr Objekt abgeschrieben haben. Wir brauchen keine Planung für die Unternehmen, sondern eine Planung für alle Bürger!

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6. Februar 2010

DIE LINKE. Dorsten solidarisch mit Warnstreiks im öffentlichen Dienst!

Die Dorstener - LINKEN unterstützen die Forderungen der Beschäftigten im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes!
„Die kommunalen Arbeitgeberverbände sollten den Streik  als das nehmen, was er ist: Eine ernsthafte Warnung!“, ....
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4. Februar 2010

"Bündnisse sind eine Frage von Inhalten"

Jahresausblick der Dorstener Linken

…. weiteres vordringliches Ziel sei es, in Dorsten die Bürgerbeteiligung zu stärken:  Dazu müssten frühzeitige Mitwirkungsmöglichkeiten entwickelt werden, die weit über das Instrument der Bürgerforen hinausgehen.

mehr zum Artikel in der Dorstener Zeitung





3. Februar 2010

Streichkonzert - Kulturhauptstadtjahr fängt gut an!

In der letzten Januarwoche hörten erstaunte Mitbürger morgens auf Radio FIV ihren Bürgermeister von der möglichen Schließung der Stadtteilbibliothek in Wulfen orakeln. Für Dienstag, den 3. Februar, organisierten drei Familien aus Wulfen eine eindrucksvolle Demo (mehr als 300 Menschen) vor der Bibliothek. Ende offen.
Der Kämmerer hat in seiner Haushaltsrede am 27.1.2010 freundliche Besuche der Sparkommission unter seiner Leitung angekündigt:
 „Schul- und Kindergartenentwicklungsplanung sowie die Musikschule werden Schwerpunktthemen darstellen.“ Wie wir gerade bei der Stadtbücherei Wulfen erleben, wird der Kultur- und Bildungssektor bereits ins Visier genommen. Und warum?

mehr zum Artikel von Karl Türck, Pressesprecher DIE LINKE.Dorsten


Was auch für Dorsten wichtig ist

 

Neues aus Berlin