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DIE LINKE. Dorsten

Kommentar zur Plakatsituation der AfD

DIE LINKE. Dorsten kommentiert

DIE LINKE. Dorsten

Berichterstattung der Dorstener Zeitung zur AfD (26. April):

 

„Etwa 150 Plakate der AfD gestohlen oder zerstört“

 

SKANDAL!

 

Wie man hört, hatte die Dorstener AfD in einer Nacht- und Nebel- Aktion Plakate gehängt. Die waren kurz zu sehen. Dann waren sie wieder weg. Am 26. April eine groß aufgemachte Meldung auf der ersten Lokalseite der DZ: Plakate gestohlen.

 

In dem Artikel äußerten Dorstener AfD Funktionäre auch gleich Vermutungen, wer es gewesen sein könnte. Im Oktober hatte nämlich Dorstens AfD ihren ersten Infostand auf dem Marktplatz. Der war einige Tage zuvor in der DZ angekündigt worden – was nicht üblich ist. Demokraten und Antifaschisten, die die Ankündigung gelesen hatten, haben sich an dem besagten Samstag spontan auf dem Marktplatz versammelt – was üblich ist. AfD-Funktionäre haben daraufhin einige der namentlich Genannten angezeigt wegen Aufruf zu einer unangemeldeten Demo. Beamte aus Recklinghausen waren am Markt anwesend und verhörten einige der Beschuldigten.

 

Für die AfD war dieser erste Infostand tatsächlich peinlich. Vor lauter Gegnern, Antifaschisten, z.T. mit selbstgemalten Plakaten, war der Infostand nicht zu sehen. Verständlich, dass die AfD gegen die Gegner bis heute eine Wut hat. Soll sie auch!

 

In dem aktuellen Zeitungsartikel werden diese Gegner als die Zerstörer ausgemacht. Die Presse hat es so übernommen. Am nächsten Tag hat sich dann allerdings die Dorstener SPD-Vorsitzende zu Wort gemeldet und gegen den Vorwurf verwahrt. Sie gehörte auch zu denen, die an der spontanen Demo teilgenommen hatten. Wie man liest, ist auch sie im Oktober von der AfD angezeigt worden – ohne weitere Konsequenzen.

 

Vermutlich wird bei der kriminalistischen Untersuchung der jüngsten Aktionen – bei Nacht und Nebel aufgehängte und wieder abgehängte Plakate – auch nichts herauskommen. Außer das ganze Tamtam, das die paar Funktionäre wieder aufwirbeln konnten. Zweimal an prominenter Stelle in der Zeitung – als Opfer von bösen „Linksradikalen“ - Wer sonst schafft das schon?