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Karl Türck / Wilhelm Zachraj

Neuer Stadtrat - erste Sensation

Unser neuer Stadtrat hatte seine erste Sensation. Die beiden Mitglieder der AfD wurden durch einen Mehrheitsbeschluss aufgefordert zurückzutreten.

Am besten gewöhnen wir uns daran, dass dergleichen öfter passieren wird. Sie werden zwar nicht zurücktreten, aber sich über die ungerechte Behandlung beschweren. Wenn Presse und Leserbriefe wieder so mitspielen wie diesmal, haben sie auf jeden Fall ihr Ziel erreicht: Aufmerksamkeit.

Dagegen heißt die Parole:

KEINE BÜHNE FÜR BÜHNE!

 

Im Februar 2019 lief es besser mit der AfD. Da wollten sie das Gemeinschaftshaus mieten für 600 Leute. Die AWO als Träger sagte NEIN. KEINE BÜHNE FÜR BÜHNE!

So wünschen wir uns, dass auch andere Träger von Räumlichkeiten reagieren.

Stattdessen sitzen diese Herren jetzt im Stadtrat. Und egal, was die Presse schreibt:

- sie geben ihr wieder Stoff für „Sensationen“

- und reiben sich die Hände.

Schreibverweigerung der Reporter – damit könnte man sie treffen!

 

Unser Ratsmitglied, Wilhelm Zachraj, fasste es in seiner Rede im Dorstener Rat am 16.12.2020 so zusammen:

1. Der Antrag von CDU, SPD und Grünen „Demokratiefeindliches Verhalten der AfD Ratsmitglieder Bühne und Kirschmann“ finde ich richtig und gut!

Was die beiden Menschen sich geleistet haben ist aus meiner Sicht nicht zu tolerieren.
Das eine ist nur dummes Zeug, von Idioten aus dem Internet abgeschrieben. Eigene
Gedanken kann der Schreiber sich nicht gemacht haben.
Das Zweite ist genauso dumm. Bei einer genehmigten Kundgebung auf der die angereisten
Teilnehmer sich frei äußern konnten von Corona-“Diktatur“ zureden oder schreiben ist in
sich schon quatsch.

Oder meinte dieser Herr die anderen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie?
Das kann eigentlich nicht sein. Kein vernunftbegabter Mensch würde angesichts von
bundesweiten knapp 34.000 Neuinfektionen und 910 Toten am Tag die Maßnahmen als
Diktatur bezeichnen. In Dorsten sind bedauerlicher Weise schon 13 Menschen an oder mit
Corona gestorben.

Wären es nicht erwachsene Männer könnte man das Ganze als Dummenjungenstreich
bezeichnen.

 

2. Doch was macht die AfD daraus?
Nach bekannter Manier wird der Spieß umgedreht. Selbst Mistbauen und sagen die Anderen
sind Böse.


3. Jetzt zu den Antragstellern:
Wie macht man was und wem nutzt das.
So ein Antrag ist richtig! Dabei sollten die „Delinquenten“ einen drüder kriegen und dann
ist gut.

Doch was ist passiert? Da haben sich drei Fraktionen/Parteien zusammen getan und haben
die Anderen außen vor gelassen. Die erste Reaktion der Presse war zu fragen warum wir
nicht dabei sind. Aber nicht nur von der Presse wurden wir gefragt, zum Teil angemacht.
Wir, Die FRAKTION feat. DIE LINKE. und die beiden Parteien haben sich ganz bewusst
dazu entschieden keinen eigenen Antrag zum Thema zu stellen. Aus unserer Sicht hatte die
AfD schon viel zu viel Platz in der Presse eingenommen.

Leider hatte die FDP nicht diese Weitsicht und hat bewirkt, dass die Zeitung noch einmal
berichtete.

Fazit: Das ganze war gut gemeint, aber schlecht gemacht. Bei dieser Presse: klarer
Punktsieg für die AfD.
Der Antrag ist aber richtig und wir werde ihm zustimmen.

 

Des Weiteren schließen wir uns als Unterstützer von "Dorsten gegen Rechts" der Stellungnahme von Ruth Lange an, die hier gelesen werden kann.