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Karl Türck

Was brauchen Grundschüler?

Bild von White77 auf Pixabay

Was brauchen Grundschüler?

 

Gerade noch war in der Dorstener Zeitung (25. Juni 2019) zu lesen, dass die Rektorin der Albert Schweitzer Schule Burgi Beste in den Ruhestand geht. Aus diesem Anlass gab es sogar ein längeres Interview. Heute wird nun berichtet, dass sie sich im Schulausschuss vehement für die Interessen der Grundschulen eingesetzt hat.

 

Man konnte bereits aus dem Interview ein Engagement herauslesen, das sozusagen den vorgegebenen Rahmen der fragwürdigen schulischen Bedingungen sprengt. Ihre diesbezüglichen Äußerungen im Interview noch einmal im einzelnen:

 

Raumnot – Nach Burgi Beste bedeutet das, zu hohe Klassenstärken und keine Möglichkeit, Kleingruppen zu bilden. (Was, wie sie betont, für anzustrebenden differenzierten Unterricht erforderlich ist.)

 

Aber: Kein Geld, letztlich vom Bund, für Sanierung und Ausbau von Schulen mit Klassengrößen von höchstens 24 Schülern.

 

Außerdem: In allen Schulen zusätzlich Erzieher, Sozialarbeiter und Sonderpädagogen (Inklusion).

 

Im Schulausschuss beim Thema neue Mensa für die Antoniusschule wurde klar, mit wie kleinen Schritten die Politik sich den eigentlich selbstverständlichen Zielen einer ehemaligen Schulleiterin nähert: Immerhin können die Schüler einer Grundschule demnächst Mittag essen.

 

„Wir begrüßen jede Verbesserung an einer Schule, aber wir würden uns auch wünschen, dass man ganz Dorsten in den Blick nimmt.“ (Burgi Beste im Schulausschuss)

 

Das würden wir uns auch wünschen. Es ist keineswegs damit getan, dass die Kleinen der Antoniusschule demnächst Mittag essen können.