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Rita Zachraj

Bürgerantrag nach § 24 GO

Hundehaltung in Dorsten

Bürgerantrag zur Hundehaltung in Dorsten

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

Wir stellen einen Bürgerantrag nach § 24 GO.

Wir möchten Sie und den Rat bitten, darüber zu beraten, den Hundebesitzern der Stadt eine artgerechte Haltung ihrer Tiere zu ermöglichen.

Im Zeitalter der Globalisierung und den daraus resultierenden Anforderungen des Arbeitsmarktes leben auch in Dorsten immer mehr Menschen zu zweit oder alleine ohne nahe familiäre Anbindung. Ein Hund dient dann oft als Sozialpartner und Kontakthelfer.

In Dorsten leben ca. 6.000 Hundehalter, die ihre Hunde angemeldet haben und Hundesteuer bezahlen. Diese Steuer ist nach Anzahl der gehaltenen Hunde gestaffelt.

Für einen Hund zahlen die Besitzer aber auf jeden Fall schon 108 Euro,

Also fließen mindestens 648.000 Euro jährlich in die Stadtkasse.

Darauf wollen weder die Verwaltung noch der Rat verzichten. Vielmehr dient diese Steuer immer ganz schnell als Ausgleich für alle Knappheiten.

Deshalb hat ja wohl auch niemand die Idee, Hundehaltung in Dorsten zu untersagen.

Wenn die Halter eine Gegenleistung erwarten, wird gerne der Begriff Luxussteuer bemüht, soll heißen, sie dienen nur zur Verhinderung zu vieler Hunde im Stadtgebiet.

Wer den Haushaltsreden genau zuhört, glaubt das nicht. Man hat doch grundsätzlich lieber mehr Steuerzahler als weniger.

Also, das Geld nimmt man gerne. Dafür Leistungen erbringen braucht man nicht, also tut man es auch nicht.

Fast alle zahlende Hundebesitzer leben mittlerweile mit dem Gefühl ausgenutzt zu werden.

Im Finden neuer Einnahmequellen ist nämlich auch unsere Stadt ganz phantasievoll, wenn es um Hundebesitzer geht.

Hundekot muss, im Gegensatz zu Katzen- oder Pferdekot, unter Strafandrohung beseitigt werden.

Ein erwischter freilaufender Hund kostet auch nicht wenig.

Es ist es aber Fakt, das Hundehaltung auch bestimmte Bedingungen braucht, um als artgerecht zu gelten.

Wenn Sie z. B. im Ordnungsamt nach Freilaufmöglichkeiten für Hunde fragen, werden Sie auf die stadtnahe Natur und auf das Landeshundegesetz verwiesen. 

Allerdings hat es auch in diesem Jahres in der Dorstener Zeitung wieder verschiedene Berichte gegeben, über den Hund als Aufreger.

Bauern beschwerten sich über den Bakterienausscheider. Er soll nicht durch die Felder und Wiesen laufen.

Die Jäger haben sich beschwert, das Hunde ihnen die Beute wegschnappen. Er soll nicht durch die Wälder laufen.

Selbst eine Beisserei zwischen zwei Hunden hat es in die Presse geschafft, weil das beinahe täglich vorkommt.

Die Spannung wächst, genau wie die Anzahl der Hunde.

Die Steuereinnahmequelle Hund bleibt ein Lauftier. Es braucht die Möglichkeit, Strecken zu laufen und dabei das Schritttempo wechseln zu können.

Gleichzeitig ist es, egal wie groß oder klein, ein soziales Lebewesen, der gerne Kontakte mit Artgenossen spielerisch pflegt.

An dieser Stelle bitten wir, Verantwortung zu übernehmen und über Alternativen, zu Verbot und Strafen, die bis heute keinen Erfolg brachten, zu beraten.

Eine Möglichkeit artgerechte Hundehaltung zu ermöglichen ist es, im Stadtgebiet verteilt, Freilaufflächen auszuweisen.

In Berlin, in Niedersachsen und in der Schweiz wird der Freilauf für Hunde über die Erlangung eines Hundeführerscheins mit großem Erfolg geregelt.

Zwei Möglichkeiten, die in vielen Städten bereits erheblich zur Entspannung des Zusammenlebens der Bürger mit und ohne Hund beigetragen haben.

Weitergehende Informationen unter:

vetion.de/focus/pages/FText2.cfm

ttps://de.wikipedia.org/wiki/Hundeführerschein

 

Mit freundlichen Grüßen

Rita Zachraj

Rita Zachraj

Bürgerantrag nach § 24 GO

Katzenschutzverordnung

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Stockhoff,

Hiermit stellen wir einen Bürgerantrag nach § 24 GO.

Wir schlagen vor, das die Stadt Dorsten eine Katzenschutzverordnung mit Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen einführt. Wir bitten den Rat über unser Anliegen zu beraten.

Begründung: Wieder ist ein Jahr fast vergangen, ohne das zumindest eine erste Maßnahme zur Eindämmung der auch in Dorsten immer wieder diskutieren Katzenflut getroffen wurde.

In den vergangenen Jahren führte die daraus resultierende alljährliche Kittenflut schon wiederholt zu Katzenaufnahmestopps in unserem Tierheim.

In direkter Folge leben auch im Stadtgebiet Dorsten immer mehr ausgesetzte, herrenlose und verwilderte Katzen. Diese Tiere pflanzen sich unkontrolliert fort und müssen teilweise unter erbärmlichen und tierschutzwidrigen Umständen ihr Leben fristen.

Nicht kastrierte Freigängerkatzen wiederum tragen erheblich zum Anstieg der Population herrenloser Katzen bei. 
Anders als bei Wildtieren regelt sich die Populationsdichte der wild lebenden Katzen nicht auf natürliche Weise.

Dies führt stellenweise zu einer erhebliche Bestandsdichte und erhöht die Gefahr der Ausbreitung von Katzenkrankheiten und damit die Anzahl von kranken und leidenden Tieren erheblich.

Hieraus resultieren:

1. gesundheitliche Gefahren für Menschen und Haustiere

2. hygienische aber auch moralische Belästigung der Bevölkerung

3. die verstärkte Dezimierung frei lebender, teilweise bestandsbedrohter Wildtiere

4. Qualen verletzter und/oder kranker Katzen

Tierschützer in unserer Stadt registrieren deshalb nicht nur einen stetigen Anstieg zu versorgender Katzen, sondern auch einen überproportionalen Anstieg erkrankter Katzen. Erkrankte Katzen erhöhen die Ansteckungsmöglichkeiten für gesunde Tiere um ein Vielfaches.

Beim Veterinäramt des Kreises Recklinghausen steigt die Häufigkeit der Beschwerden aus der Bevölkerung über Katzen deutlich an. Themen sind dabei die hinterlassenen Ausscheidungen der Tiere, aber auch das Leiden und Sterben dieser Tiere oder tote Tiere im menschlichen Wirkungskreis.

Beschwerdeführer möchten vor allem vor moralischen und hygienischen Zumutungen bewahrt werden.

Darüber hinaus stellen diese Situationen einen tierschutzwidrigen Zustand dar.

Die Stadt ist verpflichtet., sich um die erkrankten Katzen zu kümmern, da eine Unterscheidung in fund- oder herrenlose Katze nicht immer deutlich gelingt. Dies bringt erhebliche Kosten mit sich. Es hat sich gezeigt, dass die bisherigen Kastrationen durch Tierheim und Tierschützer für sich allein gesehen nicht geeignet sind, wirkungsvoll und dauerhaft eine Stabilisierung der Population auf niedrigem Stand zu gewährleisten. Zum Zwecke der Gefahrenabwehr müssen deshalb  weitergehende ordnungsrechtliche Maßnahmen getroffen werden.

Mittlerweile haben im Kreis Recklinghausen bereits fünf Städte eine ordnungsbehördliche Anordnung zur Kastration-und Kennzeichnungspflicht von Freigängerkatzen erlassen.

Eine geänderte Kommunalverordnung kann auf ordnungsrechtlicher Ebene oder auf Basis der Zuständigkeitsverordnung des Landes nach § 13b Tierschutzgesetz erlassen werden.

Das Kreisveterinäramt würde es begrüßen, Verordnungsverfügungen in allen Städten des Kreises zu erreichen, um dann auch mit anderen ordnungsrechtlichen Verfahren vorgehen zu können.

Wir bitten Sie Herr Bürgermeister, und die Damen und Herren des Rates, entsprechend tätig zu werden.

Mit freundlichem Gruss

Rita Zachraj


Bürgerbüro DIE LINKE. Dorsten

Burgsdorffstr. 16,

46284 Dorsten

Tel.:     0 23 62 / 96 65 27 1
Mobil:  0 1 7 6  / 66 36 52 07

 

Wir haben an jedem zweiten Donnerstag Mitgliederversammlung (jeweils ab 18.00 Uhr).

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