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Arbeit, Beschäftigung und Ausbildung gegen Armut

 

Menschenwürdiges Leben für alle statt Armut

Laut Eurostat waren 2018 18.7 % aller gefährdet, in Armut oder soziale Exklusion wegzubrechen. Bezieht man diese Quote nun auf Dorsten, so waren von 76.383 Einwohnerinnen und Einwohnern (Stand 2018) knapp 14.283 von Armut gefährdet. Wir finden, dass diese Zahlen für eines der reichsten Länder der Welt beschämend sind.

Um der bereits existierenden und der drohenden Armut entgegenzuwirken, fordert DIE LINKE. Dorsten einen gesetzlichen Mindestlohn von 12 Euro und armutsfeste Renten.

Menschen in Armut leben häufig in Wohnungen von schlechter Qualität oder sogar in einer für ihre Gesundheit gefährliche Umgebung. Niemand darf wegen ALG II aus seiner Mietwohnung vertrieben werden. Bei den Wohnkosten sind die gestiegenen Mieten und Nebenkosten voll zu berücksichtigen. Alternative Wohnformen, wie Mehrgenerationshäuser und genossenschaftliche Projekte müssen gefördert werden.

DIE LINKE. Dorsten tritt ein für:

  • Neue Angebote der kommunalen Daseinsvorsorge, wie z.B. ein kommunales Sozialticket für Bus und Bahn, Museen, Schwimmbäder und Sozialtarife für Strom und Gas
  • Die Lernmittelfreiheit und kostenlose Mittagessen in den Schulen und Tageseinrichtungen für alle Kinder und Jugendliche
  • Ein kommunalfinanziertes, für die Schülerinnen und Schüler kostenfreies Schulessen, welches
  1. von den örtlichen Gastronomien oder o Durch die rekommunalisierte Küche der Gesamtschule Wulfen oder
  2. durch die Dorstener Arbeit in einer Großküche gekocht wird
  • Den Erhalt und Ausbau des sozialen Wohnungsbaus
  • Die Berücksichtigung des sozialen Wohnungsbaus in Bebauungsplänen, da mittlerweile 56 % der gesamten Bevölkerung Deutschlands einen Anspruch auf den Wohnberechtigungsschein A bzw. B haben
  • Die regelmäßige Erstellung eines öffentlichen Armutsberichts durch die Stadt Dorsten
  • Den Ausbau öffentlich finanzierter sozialer Beratungsstellen
  • Die Schaffung von öffentlich finanzierten Ombudstellen, die dabei helfen, soziale Rechte durchzusetzen sowie die Förderung von Frauenhäusern.

 

 

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