DIE LINKE. Dorsten begrüßt den Widerstand gegen den ersten Infostand der AfD
Am heutigen Samstag veranstaltete die rechtspopulistische AfD zum ersten Mal einen Infostand in der Dorstener Innenstadt. Dies nahmen zahlreiche politisch mündige Bürger Dorstens zum Anlass, sich spontan auf dem Dorstener Wochenmarkt zu treffen, um gegen diesen Auftritt Position zu beziehen.
Einem AfD-Funktionär, dem das nicht gefiel, rief die Polizei.
Wir können schon jetzt sagen, dass wir von folgendem ausgehen: Überall, wo die „Herrschaften“ auftreten, wird es spontane Proteste geben. Wir schreiben das Jahr 2018 und nicht 1933. Bürger, die öffentlich ihre Meinung äußern, machen sich nicht strafbar, sondern nehmen ein Grundrecht wahr.
Die Marktbesucher wurden zudem mit Flyern darüber informiert, dass die AfD keinerlei Lösungen für die aktuellen Probleme, wie beispielsweise sinkende Renten und Pflegenotstand hat. Sie nutzt nur die Ängste der Bevölkerung vor Armut und macht mobil gegen Geflüchtete, Muslime und andere Minderheiten. Sie lenkt den Frust vieler Menschen gegen Schwächere, verschärft die Situation und verbessert rein gar nichts.
Die AfD bezeichnet sich zwar als Alternative, sie ist es aber nicht. Und das haben die Bürger heute gezeigt. Mit dieser Aktion wurde ein deutliches Zeichen gesetzt: Dorsten ist und bleibt bunt!
Wir als LINKE (sowie auch andere in Dorsten vertretene, demokratische Parteien) werden der AfD im Wege stehen und Lösungen für die gesellschaftlichen Probleme bieten. Wir sagen: Solidarität statt Rassismus und rechte Hetze! Unsere Alternative heißt soziale Gerechtigkeit!
Gemeinsam sind wir stark. Gemeinsam sind wir mehr!

